Der Niedrigzinsphase entfliehen
„High-Yield-Anleihen bieten Anlegern im aktuellen Niedrigzinsumfeld weiterhin eine attraktive Rendite“, sagt Michael Mewes, Leiter des Anleiheteams von J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Im Durchschnitt rentieren die Papiere im größten Markt, den Vereinigten Staaten von Amerika, mit rund 7,2 Prozent. Noch attraktiver erscheinen Papiere aus diesem Segment in Europa. Hier stellen sie im Schnitt mehr als 7,7 Prozent in Aussicht. Zum Vergleich: Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 5 Jahren rentieren aktuell gerade einmal zu 0,3 Prozent p.a. Neben der attraktiven Verzinsung, die Hochzins-Anleihen liefern können, erscheinen die Unternehmen, die Anleihen aus diesem Segment begeben, solide aufgestellt zu sein. In ihren Bilanzen weisen viele hohe Cash-Quoten aus, was ein Indiz dafür ist, dass sie auch für eventuelle Abschwungphasen gewappnet sind. Ein Blick auf die Ausfallquoten zeigt ebenfalls, wie robust sich diese Papiere im aktuellen Umfeld behaupten: So lag die Ausfallrate im vergangenen Jahr bei knapp über 2 Prozent. Der Markt preist bei Papieren mit einer fünfjährigen Laufzeit jedoch derzeit einen Ausfall von rund 6 Prozent ein, während er im langfristigen Zeitablauf durchschnittlich bei knapp über 4 Prozent lag. „Dies spiegelt die Verunsicherung vieler Investoren wider“, erläutert Mewes die aktuelle Situation. Darüber hinaus konnten europäische Hochzins-Anleihen während der Rallye mit ihren Pendants in den USA nicht mithalten und bieten daher jetzt einen Renditevorteil bei ebenso niedrigen Ausfallraten. 
Anlegern mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren rät Christoph Bergweiler, Deutschlandchef von J.P. Morgan Asset Management, deswegen zum sukzessiven Einstieg in dieses Segment. „Gerade die geringe Korrelation zu anderen Anleihe- als auch Aktienmärkten sollten Anleger zur Depotabrundung nutzen“.
„Der High-Yield-Markt, insbesondere in Europa, habe sich in den vergangenen Jahren etabliert und ist erwachsen geworden“, ergänzt Bergweiler, was an dem beeindruckenden Wachstum innerhalb dieses Segments deutlich wird. So umfasst der weltweite High-Yield-Markt mittlerweile mehr als 2.900 Hochzins-Anleihen mit einem Volumen von rund 1.450 Mrd US-Dollar. Vor 15 Jahren umfasste das Segment weltweit lediglich 360 Mrd US-Dollar. Dominierte in Europa vor 12 Jahren noch die Telekommunikationsbranche mit einem Marktanteil von mehr als 40 Prozent den High-Yield-Markt, bilden mittlerweile Industrieanleihen mit 17,8 Prozent den höchsten Marktanteil, gefolgt vom Automobilsektor (15,8 Prozent) und dem Medienbereich, der 11,6 Prozent des Marktes einnimmt. Der Telekommunikationsbereich ist gerade noch mit einem Anteil von 2,8 Prozent vertreten. „Dies verdeutlicht die breite Diversifizierung des interessanten Anleihesegments“ unterstreicht Bergweiler.
Für Anleger, die weltweit die attraktivsten Papiere dieses Segments bündeln möchten, eignet sich der
JPMorgan Investment Funds – Global High Yield Bond Fund
ISIN Anteilklasse A (acc) USD LU0344579056
ISIN Anteilklasse A (acc) EUR (hedged) LU0108415935
Portfoliomanager Robert Cook und Thomas Hauser
Auflegungsdatum 24. März 2000
Benchmark BofA Merrill Lynch US High Yield Master II Constrained Index (Total Return Gross) hedged into Euro
Basiswährung USD
Für Anleger, die sich auf Europa fokussieren möchten, eignet sich der
JPMorgan Funds – Europe High Yield Bond Fund
ISIN Anteilklasse A (acc) EUR LU0091079839
Portfoliomanager Wiliam Healey
Auflegungsdatum 11. September 1998
Benchmark BofA Merrill Lynch Euro Non-Financial High Yield Constrained Index
Basiswährung EUR
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