Mit flexiblen Mischfonds Chancen nutzen
JPM Global Capital Preservation Fund seit 5 Jahren erfolgreich mit Total Return-Ansatz gemanagt
Tilmann Galler, Experte für Aktien- und Multi Asset-Fonds bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt
Zum Jahresende ziehen viele Anleger Bilanz: Zwar haben sich die Weltmärkte nach dem stürmischen Start 2009 wieder positiv entwickelt – doch viele werden mit Schrecken feststellen, dass ihre Anlagestrategie nicht aufgegangen ist. Gerade Privatanleger haben ihre „sicheren Anlagehäfen“ noch nicht wieder verlassen, in die sie im Zuge der Börsenturbulenzen des letzten Jahres geflüchtet sind. So liegen nach wie vor Milliarden in Geldmarkt- und Sichteinlagen. Während diese Anlagen zunächst mit einer ordentlichen Rendite lockten, erreichen die Geldmarktzinsen seit einigen Monaten allerdings historische Tiefstände. Diese Anlagen erzielen aktuell nur noch eine marginale Verzinsung. Auch historisch betrachtet ist der Geldmarkt eine wenig rentable aber dafür natürlich sehr stabile Anlage. Eine Untersuchung der Erträge für die unterschiedlichen Anlageklassen von 1900 bis 2008 zeigt eine reale Verzinsung von 1,04 Prozent pro Jahr für Geldmarktpapiere. Anleihen erbrachten in diesem Zeitraum 1,76 Prozent pro Jahr und Aktien 5,17 Prozent jährlich. Dies sollten insbesondere langfristige Anleger beachten, denn mittel- bis langfristig ist wieder mit einer steigenden Inflation zu rechnen. Dieser Effekt sollte nicht unterschätzt werden.
Welche Anlagemöglichkeit bietet sich also für Anleger, die verunsichert sind und dem aktuellen Börsentreiben noch nicht trauen? Sie sollten sich flexibel positionieren. Denn bei aller Furcht vor der höheren Volatilität des Aktienmarktes: Den Aufschwung will ja niemand verpassen. Eine sehr gute Möglichkeit bieten dafür flexible Mischfonds: Sie reagieren auf Marktbewegungen, indem sie den Aktienanteil je nach Marktumfeld flexibel anpassen.
Der JPM Global Capital Preservation Fund (EUR) ist solch ein defensiv ausgerichteter flexibler Mischfonds. Vor gut fünf Jahren, im November 2004, wurde dieser Fonds auf den flexiblen Total Return-Ansatz umgestellt. Seitdem nutzt das Management eine Mischung aus Geldmarktinstrumenten, Anleihen, Wandelanleihen und Aktien. Ziel ist es, bei im Vergleich zum Aktienmarkt geringen Schwankungen den Geldmarkt mittelfristig zu übertreffen. Dafür sind jederzeit mindestens 70 Prozent des Fondsvermögens in Anleihen und Geldmarktinstrumente investiert. Das aktienspezifische Risiko aus Aktien und Wandelanleihen beträgt höchstens 30 Prozent. Das Portfolio unterliegt keinen Einschränkungen bezüglich Sektoren, Ländern oder Anlagestilen. Darüber hinaus ist der Fonds nicht an einen Vergleichsindex gebunden. Er investiert global und ist zu mindestens 80 Prozent in Euro währungsgesichert.
Das macht sich bezahlt: Im bisherigen Jahresverlauf 2009 erzielte der JPM Global Capital Preservation Fund (EUR) eine sehr gute Wertentwicklung bei geringen Schwankungen: Per Ende November 2009 legte der Fonds in der Anteilklasse A um knapp neun Prozent nach Kosten zu – bei einer annualisierten Volatilität von 3,78 Prozent. Trotz des nach wie vor defensiven Ansatzes war der Fonds in der Lage, von den Fehlbewertungen an den Kapitalmärkten zu profitieren. Insbesondere durch das Engagement in Wandelanleihen ließ sich 2009 sowohl von der Erholung der Unternehmensanleihen als auch dem Aufschwung der Aktienmärkte profitieren. Dank des flexiblen Multi Asset-Ansatzes ist der Fonds in der Lage, in den vom Management favorisierten Themen engagiert zu bleiben, ohne übermäßige direktionale Risiken einzugehen. Damit stellt der JPM Global Capital Preservation Fund seit fünf Jahren einen starken strategischen Baustein mit attraktivem Risiko-Ertrags-Profil für den mittel- und langfristigen Anleger dar.
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