Mit Flexibilität die Chancen der globalen Anleihemärkte nutzen
Der JPM Income Opportunity Fund verbindet seit drei Jahren das Potenzial verschiedener Rentenmärkte
Dank seiner beweglichen Aufstellung hat sich der der JPM Income Opportunity Fund auch in der Krise sehr positiv entwickelt.
Gemäß den Experten von J.P. Morgan Asset Management sind die globalen Anleihemärkte weiterhin von der Sorge um die Zahlungsfähigkeit einiger Euro-Länder geprägt. Das Stabilitätsprogramm von EU und IWF konnte nur zeitweise für Beruhigung sorgen. Danach stiegen die Renditen wieder deutlich, und die Credit Default Swaps der Peripherieländer gegenüber Deutschland weiteten sich aus, so dass die Refinanzierungskosten dieser Staaten weiter anstiegen. Die daraus folgende Unsicherheit der Investoren lässt sich bis heute auch am Geldmarkt ablesen: Die Kosten für die Kreditvergabe unter Banken im Euroraum haben sich zuletzt wieder erhöht. Dies spiegelt die Unsicherheit hinsichtlich der Qualität der Staatsschulden wider, die viele Banken in ihren Bilanzen halten. Der 3-Monats-Libor als wichtiger Indikator markierte jüngst den höchsten Stand seit dem letzten Sommer. Auch mit Staatsanleihen aus anderen Regionen lässt sich in Zeiten historisch niedriger Zinsniveaus auf absehbare Zeit nur wenig Ertrag erzielen: Bundesanleihen realisieren beispielsweise neue historische Renditetiefs in allen Laufzeitbereichen. Zudem fielen aufgrund der Risikoaversion vieler Anleger die Renditen von US-Staatsanleihen auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn.
In dem Maße wie Staatsanleihen ihren Nimbus als sicherer Hafen verloren, konnten sich Unternehmensanleihen zunehmend als solidere und renditeträchtigere Alternative etablieren. Während die so genannten Corporate Bonds im letzten Jahr jedoch überdurchschnittlich hohe Erträge brachten, nähern sich die Niveaus nun langsam dem von Staatsanleihen an. Auch die Kursrallye der Hochzinsanleihen hat sich in diesem Jahr nur bis April fortgeführt. Nachdem dieses Segment 2009 überproportional von der Erholung der Kapitalmärkte profitiert, kehrten zuletzt wieder Befürchtungen über erhöhte Ausfallraten zurück. Dagegen haben Schwellenländeranleihen wieder eine solide Entwicklung gezeigt. Die wichtigsten Ergebniskomponenten sind nach wie vor Währungsschwankungen sowie die laufende Rendite. Die Sorge um die Solvenz der Peripherieländer hat zu einer weiteren Abwertung des Euro geführt, wovon die Anleger in Fremdwährungsanlagen profitieren. Sollte der Euro sein jetziges Niveau halten, dürften solche Ergebnisbeiträge in Zukunft aber nur schwer zu erzielen sein.
In diesem volatilen Umfeld bietet es sich umso mehr an, variabel positioniert zu sein: So lassen sich die Chancen nutzen, die sich in den unterschiedlichen Rentensektoren bieten. Der JPM Income Opportunity Fund verfolgt seit Juli 2007 solch ein flexibles Konzept. Fondsmanager William Eigen, der bereits seit über 20 Jahren flexible Rentenportfolien verwaltet, kann in alle Anleihen-Segmente sowie den Geldmarkt investieren. Dabei gewichtet er Cash-Bestände, Staatsanleihen, Credit-Papiere und Schwellenländer-Bonds je nach Marktumfeld und kann seiner Meinung nach unattraktive Assetklassen bei Bedarf komplett vermeiden oder sogar aktiv untergewichten. Auch bei der Duration ist vollständige Flexibilität bis hin zu negativer Duration gegeben. Derzeit positioniert Eigen sein Portfolio mit fast 50 Prozent im Credit-Segment. Er setzt mit rund 30 Prozent besonders stark auf Titel im Hochzinsbereich und investiert zudem knapp zehn Prozent in US-Hypothekenanleihen. Mit einer Cash-Position von rund 50 Prozent will er unter anderem mögliche Zinserhöhungen abpuffern, rund zehn Prozent nutzt er auch als Cash-Hinterlegung für Spread-Positionen. Die Duration liegt derzeit bei 1,37 Jahren, die Allokation von längerfristigen Papieren will er auch weiterhin vermeiden.
Das Auflegungsdatum des JPM Income Opportunity Fund im Juli 2007 fiel genau mit dem Start der Finanzkrise zusammen. Dank seiner beweglichen Aufstellung hat sich der Fonds trotz der weltweit zu dieser Zeit in vielen Anleihenmarktsegmenten vorherrschenden Verwerfungen sehr positiv entwickelt. So hat der JPM Income Opportunity Fund seit Auflegung per Ende Juni 2010 einen Ertrag von kumuliert 21,16 Prozent erzielt und damit seinen Vergleichsindex EONIA um 14,29 Prozent übertroffen. Neben der Erfahrung von Fondsmanager William Eigen tragen die umfangreichen Fixed Income-Ressourcen von J.P. Morgan Asset Management zum Erfolg des Fonds bei: In dieser Strategie werden inzwischen rund 10 Milliarden US-Dollar verwaltet, der JPM Income Opportunity Fund ist in den letzten drei Jahren auf über 3,7 Milliarden US-Dollar angewachsen. Insgesamt verwaltet J.P. Morgan Asset Management rund 750 Milliarden US-Dollar in festverzinslichen Produkten und ist damit einer der weltweit größten Fixed Income-Manager.
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